Infrarotfotografie
wirkt wie ein Blick in eine verborgene Welt. Das Unsichtbare wird sichtbar, und vertraute Landschaften verwandeln sich in etwas Traumhaftes. Blätter leuchten hell wie Schnee, während der Himmel in tiefen, fast unendlichen Schwarz- oder Blautönen versinkt. Es ist, als würde die Natur ihre eigene, geheime Sprache sprechen. Diese Bilder tragen eine stille Magie in sich. Sie lösen sich von der Realität, ohne sie ganz zu verlassen. Bäume erscheinen wie Wesen aus einer anderen Dimension, Wasser wirkt glatt und entrückt, und selbst Licht bekommt eine neue, fast greifbare Qualität. Die Grenzen zwischen Tag und Traum verschwimmen.
Gerade deshalb haben IR-Fotos etwas Mystisches. Sie zeigen nicht nur, wie etwas aussieht, sondern wie es sich anfühlen könnte – fremd, ruhig und gleichzeitig intensiv. Ein Moment, eingefangen jenseits dessen, was das menschliche Auge normalerweise wahrnimmt.
Anmerkung
Was ist IR Fotografie?
Infrarotfotografie bezeichnet das Fotografieren von Motiven im Bereich des infraroten Lichtspektrums. Das menschliche Auge nimmt Licht zwischen einer Wellenlänge von 380 und 780 Nanometern wahr. Das Licht, welches zwischen 700 und 900 Nanometern liegt, wird als Infrarot bezeichnet. Mithilfe eines Infrarotfilters, der den sichtbaren Teil des Lichts blockt und nur Licht im infraroten Bereich durch lässt, kann man mit aktuellen Digitalkameras Infrarotfotografie betreiben. Meine IR Fotos wurden größtenteils mit einem 720 nm Filter aufgenommen.
















































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